Hunde kämpfen gegen Korruption beim Fußball

Das beim Fussball hier und da auch mal geschummelt wird, hört man ja immer wieder. Nun hat sich ein sehr ambitioniertes Filmteam dem Thema angenommen und dies filmisch in Szene gesetzt. Wir präsentieren euch zuerst das Ergebnis und im Anschluss fragt Dogtor Love im Interview einmal nach, wie es zu diesem Film kam.

Trommelwirbel, Vorhang auf – ganz großes Kino!

 

Dogtor Love im Interview mit Pascal Schröder, einer der Initiatoren des Films:

Pascal, worum geht es in dem Video und was für eine Geschichte erwartet uns da?

Es war meine Intention, einen Spot gegen Korruption beim Fußball zu produzieren Es geht nicht mehr um den Sport an sich, sondern um Macht und Geld. Das stört mich. Als Filmemacher habe ich die Möglichkeit, genau diese Gedanken für ein Publikum auszudrücken.

Wie kam es zu der Idee ein Video mit Hunden als Darsteller zu drehen?

Meine Eltern haben selbst einen Beagle (Paula). Dadurch kam ich auf die spannende Idee, die Thematik mit Hilfe von Hunden aufzuarbeiten. Das ermöglicht es mir als Filmemacher, viel mit Metaphern zu arbeiten. Außerdem wirkt der Spot durch die Hunde emotionaler. Gerade ein Beagle hat die Angewohnheit traurig/süß zu schauen.

Wie groß war euer Team für die Produktion des Videos?

Hinter den Kulissen waren 15 Teammitglieder beschäftigt. Wir haben mit einer Filmkamera gedreht, die auch bei Hollywoodproduktionen verwendet wird. Dementsprechend hatten wir einen ganzen Sprinter voller Technik. Vor jeder Einstellung musste das Licht neu eingerichtet werden. Wir sind aber auch ein eingespieltes Team. Mit Thomas Bader (Kameramann), Maximilian Embert (Produzent) und Jonas Buerschaper (Oberbeleuchter) habe ich schon einige Projekte verwirklicht.

An welchen Orten ist der Film entstanden?

Der Film wurde in Kamp-Lintfort produziert. Wir haben in einem Hotel (Casino im Park) gedreht. Die Außenaufnahmen sind vor einem Schloss entstanden.

Hattet ihr dabei denn manchmal Zuschauer? Die haben doch bestimmt verwundert geschaut…

Vor allem bei den Außenaufnahmen am Schloss waren viele Zuschauer verwundert. Bei dieser Szene waren insgesamt zehn Hunde im Einsatz. Generell ist so ein Filmdreh für viele Menschen interessant. Zeitweise hat sich sogar ein kleiner Stau vor dem Schloss gebildet.

Die Hunde scheinen ja wirklich gut mitgespielt zu haben oder gab´s auch Schwierigkeiten?

Es gibt eine Film-Weisheit: “Drehe am besten niemals mit Babys oder Tieren”. Das kommt daher, dass Tiere unberechenbar sind. Vor allem der Anfang hat sich schwierig gestaltet, weil viele Hunde sich untereinander nicht kannten. Erst nach einer halben Stunde Eingewöhnungszeit konnten wir mit den Dreharbeiten beginnen. Wenn sie keine Lust mehr hatten, dann machten sie nicht immer das, was sie sollten. Bei unserem Dreh war das ganze noch schwieriger, weil wir keine ausgebildeten Filmhunde vor Ort hatten. Der Beagle Paula beispielsweise, ist der Hund meiner Eltern. Trotzdem haben die Hunde ihre Arbeit sehr gut erledigt. Wahrscheinlich haben sie gespürt, dass es was besonderes war.

Was war denn das Lustigste, das beim Dreh passiert ist?

Es gab eine Situation, in der Paula eine längere Zeit auf das Kamerateam warten musste. Sie saß schon auf Position und war geduldig. Als die Kamera endlich bereit war, hatte Paula keine Lust mehr und legte sich einfach hin.

Gibt´s weitere Pläne für Hundevideos von euch?

Es war so spannend, dass wir überlegen, noch weitere Hundevideos zu drehen. Außerdem plane ich zur Zeit meine Selbstständigkeit.

Pascal, vielen Dank auch an das ganze Team für euren tollen Film und das Interview mit dir!

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