Sind Hundebesitzer fitter, als Menschen ohne einen vierbeinigen Begleiter? – Ja! So bestätigt es zumindest eine Studie der „Pet Health Care“. Die Studie umfasste 5000 Menschen hinsichtlich ihrer Bewegungsaktivität.

Artikel | Fitnessfaktor HundDavon waren 3000 Hundebesitzer. Der Studie zufolge sind Hundebesitzer durchschnittlich zweimal täglich für 24 Minuten mit ihrem vierbeinigen Freund vor der Tür und werfen Bällchen oder Stöckchen. Oben drauf kommt noch ein dreimal wöchentlicher ausgiebigerer Spaziergang, der weitere 2 Stunden und 33 Minuten auf das Sportkonto von Frauchen / Herrchen bucht. Somit kommt ein/e Hundebesitzer/-in auf eine wöchentliche Bewegungszeit von insgesamt 5 Stunden und 38 Minuten. Hundelose Mitmenschen, die Mitglieder eines Fitnessclubs sind, verbuchen hingegen nur 1 Stunde und 20 Minuten Bewegung wöchentlich. 

Zusätzlich zum Fitnessfaktor, fördern sportliche Aktivitäten mit dem Hund aber auch die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier und können auch bei der Erziehung eines Hundes helfen, beispielsweise beim Erlernen gut und gehorsam an der Leine zu laufen.

Neben dem Gassi gehen, können sich Hund und Frauchen / Herrchen aber auch zusätzlich einen eigenen Fitnessplan ausarbeiten. Gemeinsam Joggen, Walken oder Radfahren gehören dabei zu den Klassikern. Im Sommer bietet es sich außerdem an, gemeinsam an einem geeigneten Hundestrand im See oder Meer zu schwimmen. Um den Hund nicht nur körperlich zu fordern und fördern sondern auch geistig, sind eingebaute Ballwerf- oder Suchspiele für den Hund bereits beim einfachen Joggen, Spazierengehen oder Walken eine wirksame Maßnahme.

Fitness für Hund und Halter

Damit sich das Fitnessprogramm für Hund und Herrchen / Frauchen jedoch wie gewünscht durchweg positiv auswirkt, ist auch beim Hund vorab abzuklären, ob medizinisch nichts gegen den Fitnessplan spricht. Mit einer vorherigen Untersuchung beim Tierarzt ist man dabei auf der sicheren Seite.

Allgemein ist zu beachten, dass Tiere mit Gelenkproblemen, Welpen und sehr junge Hunde nicht mit Herrchen / Frauchen joggen oder ausgiebig Fahrrad fahren sollten. Die verstärkte Belastung der Gelenke beim Joggen oder auch beim schnellen und langen Radfahren hat auf diese Tiere eher negative Auswirkungen. Ferner sollte ein Hund beim gemeinsamen Radfahren bereits gut erzogen und sicher an der Leine zu führen sein sowie auf Kommandos hören, damit es nicht zu Unfällen kommt.

Hundetraining bringt Zwei- und Vierbeiner in Schwung

Wer mehr Professionalität in den Fitnessplan bringen will, hat mittlerweile eine große und bunte Auswahl an verschiedensten Arten von Hundetrainings und -kursen. Ob es sich nun um ein „Hunde-Bauch-Beine-Po-Training“ handelt oder ein „Agility-Training“, bei dem der Hund im Mittelpunkt des Trainings steht und welches sich vor allem für bewegungsfreudige Hunderassen wie Border Collies oder Australian Shepherd eignet: Hund und Halter haben hier mittlerweile die Qual der Wahl und es bleiben fast keine Wünsche offen. Verschiedenste Trainingskurse speziell für Hunde werden mittlerweile bundesweit angeboten und sind leicht im Internet zu finden.

Weitere Infos zum Thema Gesundheit findest du auch hier im Magazin.

 

 

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