Die Gelbsucht kann verschiedene Ursachen haben

Wenn sich beim Hund im Blut und im Gewebe gelbe Pigmente anreichern, spricht man von einer Gelbsucht. Bei deinem Hund kannst du das erkennen, wenn das Zahnfleisch, der weiße Anteil der Augen und die Innenseiten der Ohrmuscheln Verfärbungen aufweisen.

Die Gelbsucht kann unterschiedliche Ursachen haben. In erster Linie ist dafür eine Lebererkrankung bei deinem Hund verantwortlich. Dadurch wird entweder die Gallenflüssigkeit in der Leber zurückgehalten oder es liegt eine Zerstörung der Leberzellen vor. Darüber hinaus kann auch eine Zerstörung der roten Blutkörperchen die Gelbsucht verursachen. Wenn eine Verlegung (Verstopfung) des Gallenganges vorliegt, kann es auch zu einem Gallestau kommen. Diese Verstopfung tritt in der Regel in der Gallenblase oder im Gallengang auf.

Die Ursachen der Gelbsucht

Der Tierarzt kann bei deinem Hund die Zerstörung der roten Blutkörperchen mit einer Blutprobe schnell erkennen. Auslöser dafür sind z. B. giftige Pflanzen, Medikamente, Parasiten oder Krebserkrankungen.

Liegt bei deinem Hund eine Erkrankung der Leber vor, so müssen die Leberwerte anhand einer Blutprobe getestet werden. Eine Lebererkrankung wird häufig hervorgerufen durch Infektionen, Giftpflanzen, Chemikalien oder auch Medikamente und Krebserkrankungen. Allerdings geben die Leberwerte nicht darüber Aufschluss, welche Lebererkrankung vorliegt. Mit einer Biopsie muss der Tierarzt das Krankheitsbild näher eingrenzen. Auch wenn die Biopsie sehr aufwendig ist, liefert sie doch die meisten Aufschlüsse über das Krankheitsbild.

Die Untersuchung beim Tierarzt

Wenn bei deinem Hund der Gallengang und die Gallenblase untersucht werden müssen, geschieht das beim Tierarzt mit einer Ultraschalluntersuchung. Röntgenaufnahmen können ebenfalls Aufschlüsse liefern. Teilweise ist auch hier wieder eine Öffnung der Bauchhöhle unter Vollnarkose notwendig, um der Gallengangverlegung auf die Spur zu kommen. Als Auslöser treten vor allem Krebserkrankungen, Gallenblasensteine und auch Traumata auf.

Die erfolgreiche Behandlung

Die Gelbsucht selber ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für bestimmte Krankheiten. Die Heilung der Gelbsucht steht nicht im Vordergrund, sondern die Therapie der Grunderkrankung. Wenn diese erfolgreich behandelt werden kann, schwindet auch die Gelbsucht. Dafür ist vielfach auch eine begleitende Infusionstherapie erforderlich, um die Farbstoffkonzentration im Blut wieder reinzuwaschen. Damit werden auch gleichzeitig die Nieren und andere Organe geschützt.

Wichtig ist, dass bei der Gelbsucht immer das richtige Krankheitsbild diagnostiziert wird. Dann ist eine gezielte Behandlung in der Regel erfolgreich.

 

3 Kommentare

Kommentare sind geschlossen

  1. Thorsten 10 Monaten ago

    Meine Hündin hat am 02.02.2018 morgens wie mittags und nachmittags nichts mehr gegessen. Draußen mit den Geschwistern war alles gut aber sie hat übermäßig getrunken. Ich stellte fest, dass ihr Zahnfleisch, Lefzen und die Ohren total weiß waren. Nachmittags ging ich sofort zum TA.
    Dort wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht sowie Blut abgenommen. Die Blutwerte waren alle total runter.
    Am nächsten Tag brachte ich sie erneut hin und an dem Tag wurde sie gelb (sowas habe ich in meinem Leben noch nie gesehen). Sie bekam einen Tropf und Spritzen aber um 21.30 Uhr mußte ich mich verabschieden und sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Wenn ihr Anzeichen bemerkt, wartet nicht sondern sofort hin zum Tierarzt – mitunter hilft es noch.

  2. Patricia 11 Monaten ago

    Hallo mein Hundin yoko Labrador ist 10 jahre seid August immer wieder tagelang Durchfall, sogar blutig.jetzt seit 4 Tage nix gegessen und das letzte erbrochen.Sie hat 4 kg in 2 Wochen verloren.Gelb in den Augen vermutlich Nieten Leber= gebraucht. Großes Vorbild & sie wird morgen weiter untersucht. WUFF :good:

  3. Andreas 1 Jahr ago

    Hallo, mein name ist Andreas und mein Hund Senta 11 Jahre hat Gelbsucht und um das 1000sendfache erhöhte Leberwerte!!! Bin täglich beim Tierarzt Sa. So. und Feiertag auch. Hängt eine Stunde am Tropf und bekommt Spritzen und Medikamente zusätzlich seit einer Woche! Sie frisst nicht und eine Besserung ist auch nicht zu sehen! Wer kann mir einen Rat geben? Gruß Andreas 😥

 

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