Dogtor LoveHeute war ich beim Tierarzt und er rät mir etwas abzuspecken – vermutlich war ich in letzter Zeit ein bisschen zu bequem und habe zu viel Zeit auf dem Sofa verbracht.

Daher habe ich mal recherchiert und herausgefunden, dass wissenschaftliche Studien belegen, dass übergewichtige Tiere im Durchschnitt früher sterben können bzw. krank werden können. Mein Tierarzt erklärte mir dazu: „Prinzipiell hat Übergewicht bei Hunden und Katzen die gleichen Folgen, wie für den Menschen. Herz-Kreislauferkrankungen (sie kriegen keine Luft beim Toben und Spielen), Probleme mit dem Bewegungsapparat (bis hin zu Arthrosen), Hautprobleme (vor allem bei Katzen, die zum Putzen nicht mehr an alle Körperstellen kommen), Einschränkung der Immunabwehr, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) – die Liste ist leider sehr, sehr lang…“.

Mein Tipp an alle Zweibeiner: Wenn Ihr Eurem Liebling eine gesunde Lebensweise ermöglicht, wird er länger an Eurer Seite bleiben. Hat Eurer Vierbeiner hingegen zu viel Fett auf den Rippen, ist eine Diät für Hunde dringend nötig!

Entspannt abnehmen
Übergewicht beim Hund entsteht oft durch ein Missverhältniss von Energieaufnahme und -verbrauch. Nulldiäten und radikale Abspeckkuren, mit denen die Menschen uns so gerne quälen, sind für Haustiere höchst ungesund und richten zusätzlichen Schaden an. „Nulldiät heißt nicht nur „null Kalorien“, sondern auch „null Vitamine und Mineralstoffe“ und das sollte vermieden werden,“ so mein Tierarzt.

Übergewicht bei HundenHerrchen und Frauchen sollten deswegen etwas Geduld haben und die Nahrung ihrer Vierbeiner langsam umstellen. Empfehlenswert kann ein kalorienreduziertes Diätfutter sein. Bei wählerischen Hunden mischt Ihr am besten das Diätfutter anfangs unter die gewohnte Nahrung, so dass sich Euer Hund langsam daran gewöhnt. Frisst Eure Fellnase generell zu viel, solltet Ihr die Portionen verringern und besonders auf Leckerlis angemessener Menge achten und auf Zwischenmahlzeiten verzichten. Und lasst Euch nicht von unserem süßen Hundeblick `rumkriegen – bleibt hartnäckig, es ist ja für einen guten Zweck.

Bewegung statt rumliegen
Kann sich Euer geliebtes Haustier wegen einer Krankheit oder Verletzung eine Zeit lang nicht so viel bewegen, solltet Ihr den geringeren Energieverbrauch mit weniger Futter ausgleichen. Gesunde Tiere sollten hingegen zu ausreichend Bewegung animiert werden: Stöckchen werfen, mit Spielzeug herumtoben und lange Spaziergänge machen. Übergewicht beim Hund könnt Ihr so mit Spaß für Mensch und Tier bekämpfen. Und Euch selbst tut Ihr damit auch noch etwas Gutes!

Die Faustformel zum Abnehmen
Als Faustformel gilt, dass der Hund in der Woche ca. 2% seines Körpergewichts verlieren sollte. Bei einem 15kg schweren Hund sind dies also ca. 300g . Hierzu reduziert man die Kalorienzufuhr auf ca. 60% des Bedarfs, den der Hund mit seinem Idealgewicht hätte.

Beispiel: Wenn das Idealgewicht des Hundes bei 25kg liegt, hat dieser einen durchschnittlichen Energiebedarf von 1130kcal. Um das Gewicht zu reduzieren, sollte das Tier pro Tag also nur ca. 680kcal erhalten.

Diese Werte dienen nur der Orientierung. Für einen individuellen Ernährungsplan fragt auf jeden Fall Euren Tierarzt, denn je nach Haltung, Bewegung oder Körperkondition benötigt Euer Hund eventuell etwas mehr oder weniger Kalorien.

Daher liebe Vierbeiner, lasst Euch nicht von Leckerlis bestechen und esst nicht mehr, als Euch gut tut! Nur so können wir zusammen mit unseren Menschen ein langes Leben genießen und viel Spaß zusammen haben.

Ganz liebe Grüße,
Eurer Dogtor Love  DOG

 

Personen denen das gefälltx

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