Eine Erkrankung, die nicht immer entdeckt wird

Die Leptospirose ist eine Erkrankung, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Teilweise entwickelt sich der Krankheitsverlauf unterschiedlich. Wenn Beschwerden erst gar nicht auftreten, kannst du die Erkrankung bei deinem Hund nur zufällig entdecken. Nimmt der Krankheitsverlauf konkret Gestalt an, dann leidet dein Hund an Fieber und allgemeiner Mattigkeit. Bei schwerem Verlauf der Krankheit können die Nieren befallen werden, dein Hund scheidet blutigen Urin aus.

Die Ursache der Leptospirose beim Hund

Ursache der Erkrankung sind bestimmte Bakterien, die Leptospiren. Es gibt verschiedene Arten dieser spiralförmigen Erreger. Häufige Infektionsursache ist der Urin von Wildtieren. Da die Viren bei feuchter und warmer Umgebung auch außerhalb des Wirtstieres überleben, treten sie vorwiegend in der warmen Jahreszeit auf. Die Leptospiren gelangen über die Schleimhäute der Augen in den Körper des Hundes. Ebenso besteht über Hautverletzungen die Möglichkeit der Aufnahme. Hunde stecken sich gegenseitig beim Beschnuppern und Ablecken an.

Der Tierarzt testet

Dein Tierarzt muss beim Hund den Mikroagglutinationstest einsetzen. Da der Test zu Beginn der Erkrankung negativ ausfallen kann, ist eine Wiederholung des Tests nach ca. zwei bis vier Wochen erforderlich. Bei der Behandlung der Leptospirose kommt es darauf an, die Bakterien abzutöten. Dein Hund bekommt Penicillin verschrieben. Ferner kontrolliert der Tierarzt, ob nicht schon wichtige Organe wie die Leber oder die Nieren davon betroffen sind. Ist der Verlauf bereits vorangeschritten, etwa weil der Vierbeiner Durchfall hat und erbricht, dann erfolgt die Behandlung mit einer Infusion, um zu verhindern, dass der Hund austrocknet.

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine schwerwiegende Krankheit, die unbedingt behandelt werden muss. Wenn die Infektion rechtzeitig erkannt wird, haben Hunde eine gute Überlebenschance. Entscheidend ist außerdem, ob Nieren oder Leber befallen wurden. Dann muss trotz einer Behandlung mit einer chronischen Nierenschwäche oder bleibenden Leberschäden gerechnet werden.

Auch Menschen können sich anstecken

Eine Impfung gegen die Leptovirose ist möglich, jedoch wirkt der Impfstoff nicht bei allen Leptospirose-Formen. Je nach Impfstoff hält die Wirkung für deinen Hund ca. sechs bis acht Monate an. Eine Auffrischung ist regelmäßig notwendig. Auch Hundehalter selber können sich mit der Krankheit anstecken. Wichtig ist es daher, auf eine ausreichende Hygiene zu achten. Das Ablecken durch den Hund, insbesondere bei Hautverletzungen, sollte tunlichst vermieden werden.

 

 

Personen denen das gefälltx

Laden...

Melde dich an

oder    

Anmeldedaten vergessen?

Create Account